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wieso trägt sie nur so viel leid in sich?
die tage von früher. sie kommen nicht wieder. sie haben sie allein gelassen. allein mit all den ängsten und sorgen. einfach so fallen gelassen...
es tut so weh. es tut weh, zu wissen, dass niemand da ist.

und während man in der erinnerung schwebt stößt man die menschen weg, die einen jetzt gern haben.

kaputtes.ding am 11.4.09 22:53


sehnst du dich nach deiner hoffnung
fragst du dich nach zärtlichkeit
schließt du jedes mal die augen
wenn mein blick dich wieder streift
schenkst du dir dein spiegelbild
wirst du dir jemals gefallen
wünschst du dir ein wenig wärme
für die kalte wirklichkeit

(Staubkind - Deine Nacht)

kaputtes.ding am 10.4.09 22:03


und sie sieht es immer und immer wieder vor ihrem inneren auge... aber es ist zu kurz, zu verworren. sie kann es einfach nicht fassen...
kaputtes.ding am 7.4.09 21:42


Du spürst ein Zittern und Beben, sich durch das Zimmer bewegen
Kannst niemand sehen, doch du bist nicht allein
Du hörst das Pochen seit Wochen, fühlst es im Kopf, in den Knochen
und tausend Stimmen reden nur auf dich ein

(Fanta4 - Fornika)

kaputtes.ding am 4.4.09 22:47


blubb
kaputtes.ding am 3.4.09 20:15


Worte

Sie spürte noch, wie sich ihre Lippen zu einem Wort formen wollten, doch dann war plötzlich jeglicher Ansatz verschwunden. Ihr Kopf war voll und gleichzeitig leer, ein durcheinander, welches sie nicht im Stande war, zu greifen.

Sie wurde nervös. Um seinen bohrenden Blicken auszuweichen, irrten ihre Augen ziellos im Raum umher, um den nächstbesten Gegenstand zu erfassen und nicht mehr von ihm zu lassen.

Zitternd und fast schon automatisch spielten ihre Hände miteinander, um sie im >hier und jetzt< zu behalten.

Sie wusste, dass sie nicht ewig so dasitzen konnte. Er wartete auf Antworten und sie konnte nicht davonlaufen. Beinahe panisch suchte sie in ihrem Kopf nach den passenden Worten, doch sobald sie eines hatte, ist es auch schon wieder verschwunden. Immer wieder versuchte sie, mit ihren Lippen Silben zu formen, damit er wenigstens ihre Anstrengung zu reden registrierte, doch es schien hoffnungslos.

Dicke Tränen der Verzweiflung kullerten ihre Wangen herunter. Sie schämte sich, vor ihm zu weinen, obwohl sie es sehr oft machte. Sie schämte sich jedes Mal aufs Neue.

Und so hörte sie sich den einzig erlösenden Satz sagen, zu dem sie im Stande gewesen ist:

„Mir geht es gut.“

 

(C) kaputtes.ding

kaputtes.ding am 30.3.09 20:34


das ding findet, es ist mal wieder an der zeit, sich hier zu melden.

mal sehen, mit welcher neuen heulerei...

kaputtes.ding am 30.3.09 18:19


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